8. Februar 2024

Schulprogramm

Deeper learning – kognitives Wissen, überfachliches strategisches Wissen und sozial-emotionales Lernen

Wissen und Bildung sind der Motor für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Wir können nicht mehr so tun, als ginge es darum, möglichst großes Faktenwissen zu vermitteln. 95 % aller Inhalte, die die Schüler*innen bis zum Erreichen des Abiturs gelernt haben, vergessen sie lt. Magret Rasfeld wieder. Aber nicht nur deshalb ist es müßig, möglichst viel Wissen zu lernen. Denn Wissen erneuert und verändert sich, es ist auch durch unsere fortschreitende Digitalisierung permanent verfügbar. Wissen kann man mittlerweile auch „googeln“. Angesichts neuer Herausforderungen und einer neuen Verunsicherung, bedingt durch den Klimawandel, die demographische Entwicklung, Krisen, die mittelbar immer auch auf unsere Gesellschaft zurückwirken, müssen wir Kinder befähigen, aktiv ihre Gegenwart und Zukunft mitzugestalten. Sie müssen sich als selbstwirksame Mitgestalter*innen erfahren können, und dies nicht erst nach Abschluss der Schule, sondern bereits in ihrem Schulalltag. Lernen für die Zukunft – und nicht Lernen für die nächste Klassenarbeit – fordert neue Wege. Schüler*innen verbringen bis zu 15.000 Stunden ihres Lebens in der Schule. Sie sollten ein Recht darauf haben, diese Zeit als subjektiv sinnvoll zu erleben. Es geht um die Verbindung von Wissensaneignung und kreativer Problemlösungskompetenz, die unter dem Oberbegriff der „21st Century skills“ beschrieben werden. Wir wollen den Aufbau und die Übung in diesen Fähigkeiten durch vier Lernformate in unserer Gesamtschule Ossendorf unterstützen:[1]


[1] Vgl. Sliwka, Anne; Klopsch, Britta: Deeper learning in der Schule, Weinheim und Basel 2022

Aspekte des Schulprogramms